Geschlechtergerechte Sprache

Geschlechtergerechte Sprache

Die Sprache ist eines der wichtigsten Ausdrucksmittel in unserer Gesellschaft. Sie trägt unsere Kommunikation, vermittelt Werte und Normen und ist Abbild unserer sozialen Realität. Das Ziel geschlechtergerechter Sprache ist es, Frauen und Männer, ihre unterschiedlichen Rollen und Aufgaben in der Gesellschaft sowie ihre verschiedenen Lebenssituationen und die daraus entstehenden Probleme gleichermaßen sichtbar zu machen. Denn eine Sprache, die weibliche und männliche Personen gleichwertig nennt bzw. differenziert anspricht, bringt diese Unterschiede klar zum Ausdruck.
Die Notwendigkeit dieses geschlechtergerechten Formulierens wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach untersucht. Vor allem die häufig praktizierte Verwendung von maskulinen Personenbezeichnungen als Oberbegriff für Frauen und Männer wird dabei kritisiert, da diese Form symbolisch wie faktisch zur Benachteiligung von Frauen führt. Frauen sollten überall dort, wo sie gemeint sind oder gemeint sein könnten, auch sprachlich zum Ausdruck kommen.
Daher sollen an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover alle Schriftstücke wie Texte, Formulare, Richtlinien, Studien- und Prüfungsordnungen, Rundschreiben u.s.w. geschlechtergerecht formuliert werden.

Gesetzesgrundlage Niedersachsen

Broschüren

 

Zuletzt bearbeitet: 01.10.2010

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