Was uns bewegt

Was uns bewegt #2

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

die Corona-Pandemie hat unser aller Leben fundamental verändert. Auch neue Formen der Ungleichheit und Benachteiligung werden deutlich: Alte, vorerkrankte Menschen sind besonders gefährdet, ganze Berufsgruppen können ihrer Arbeit nicht nachgehen, Eltern im Homeoffice sind Mehrfachbelastungen durch Kinderbetreuung ausgesetzt, Kinder dürfen nicht oder nur eingeschränkt zur Schule gehen. Oft sind es vor allem Frauen, die von zu Hause aus arbeiten und gleichzeitig Kinder betreuen oder beim Lernen unterstützen. In Lernsituationen wiederum sind Menschen mit unzureichender digitaler Ausstattung benachteiligt und nicht zuletzt ist der gesamten Gesellschaft der Zugang zu Räumen verwehrt, die für Musik, Theater und Kunst so wesentlich sind. 
Doch trotz der verschlossenen Gebäude arbeiten im Hintergrund alle daran, die Studienmöglichkeiten an unserer Hochschule aufrechtzuerhalten. Zwar lässt sich nicht alles digitalisieren und im Internet ersetzen, dennoch helfen uns im Augenblick die digitalen Medien, in Studium, Lehre und Verwaltung gemeinsam weiterzumachen.

Uns im Gleichstellungsbüro können Sie zurzeit leider auch nicht persönlich treffen – aber wir bieten Ihnen weiterhin unsere Unterstützung und Beratung telefonisch, per Mail oder Videokonferenz an.

Zu den Themen Chancengleichheit, Vereinbarkeit und digitale Lehre im Corona-Kontext haben wir Ihnen nützliche Informationen zusammengestellt. Mit einigen Rückblicken auf Veranstaltungen des letzten Semesters und dem Hinweis auf den Förderpool Gender signalisieren wir Zuversicht und hoffen, dass die derzeitige Stille im Hauptgebäude bald wieder durch die gewohnten Klänge unseres Hochschulalltags ersetzt wird.

Bleiben Sie gesund!

 

Zuletzt bearbeitet: 27.05.2020

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